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Jahresbericht 2018

12.08.2019

Zusammenfassung Jahresbericht2018

Im Jahr 2018 wurden 98 Fälle von den Mitarbeiterinnen der Beratungsstelle für MÄDCHEN IN NOT betreut. Es nutzten insgesamt 93 Mädchen und junge Frauen, sowie 5 Jungen das Angebot Beratung in Anspruch zu nehmen. Die größte Altersgruppe an Betroffenen bildete 2018 die Gruppe der 15 bis 18 jährigen. In 77 Fällen stammten die Betroffenen aus dem Kreis Siegen Wittgenstein, 34 dieser Fälle allein aus Siegen. 14 weitere Fälle erreichten die Beratungsstelle von außerhalb des Kreisgebietes. Olpe war mit neun Fällen vertreten, zwei Fälle aus dem Lahn-Dill Kreis, zwei aus dem oberbergischen Kreis und ein weiterer aus dem Kreis Steinfurt. In sieben Fällen wollten die Betroffenen hierzu keine Angabe machen.

In 58 Fällen suchten die Betroffenen aufgrund erlebter sexualisierter Gewalt die Beratungsstelle auf. Weitere 42 Fälle ergaben sich vor dem Hintergrund erlebter psychischer und physischer Gewalt. Innerhalb der 58 Fälle sexualisierter Gewalt bestand der Kreis der Beschuldigten lediglich in zwei Fällen aus Fremdtätern. 22 der 58 Beschuldigten gehören der näheren Verwandtschaft der Betroffenen an. Hierunter fanden sich 12 Väter, vier Vaterersatzpersonen, drei Onkel, ein Großvater, ein Cousin der Mutter und ein Bruder. 18 der Beschuldigten entstammen  dem näheren Bekanntenkreis der Betroffenen, in sechs Fällen waren die Beschuldigten die Partner der Betroffenen. Weiter wurden zwei Kinder, ein Junge und ein Mädchen, als Übergriffige beschuldigt. In acht der 98 Fällen wollten die Betroffenen keine näheren Angaben zu den Beschuldigten machen.

Im Jahr 2018 belief sich die Anzahl der Selbstmelderinnen auf 25. 19 weitere Fälle wurden durch die Mütter der Betroffenen an die Beratungsstelle heran getragen. Weiter meldeten sich 18 Schulen und vier Kitas. Zudem fand der Zugang zu der Beratungsstelle in 17 Fällen über Institutionen wie das Jugendamt, das Gesundheitsamt oder anderen Beratungsstellen statt. Sechs Betroffene fanden Zugang über weibliche Bekannte, vier weitere über weibliche Verwandte. In drei Fällen entstand der Erstzugang über die Väter der Betroffenen, in zwei weiteren Fällen über die Partner der Betroffenen.

Im Verlauf des Jahres 2018 entstanden 263 persönliche Kontakte zu den Betroffenen. 115 Mal haben sich diese telefonisch an die Beratungsstelle gewandt. Weiter erreichten die Beratungsstelle 311 E-Mails der Betroffenen. Auch fand 111 Mal ein persönlicher Kontakt mit den privaten Bezugspersonen statt. Zudem haben sich diese 268 Mal telefonisch und 107 Mal per E-Mail an die Beratungsstelle gewandt

 

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