Projekt für Flüchtlingskinder - 06.11.2015



Zur Spendenübergabe kamen Duygu Gözler (Sozialpädagogin bei Mädchen in Not), Sandy Albring (Sozialpädagogin bei Mädchen in Not), Michael Bäcker (Inhaber Rink GmbH und Co. KG), Dr. Verena Lüttel (Geschäftsführerin Mädchen in Not) sowie Edelgard Blümel (Stadtverwaltung Kreuztal.) © Natalie Meyer

5000-Euro-Spende für neues Flüchtlingskinder-Projekt der Beratungsstelle „Mädchen in Not“

Kreuztal. Statt Weihnachtsgeschenken möchte das Ehepaar Bäcker dieses Jahr 5000 Euro an die Beratungsstelle „Mädchen in Not“ vergeben.

Michael Bäcker ist Geschäftsführer und Inhaber der Firma Rink GmbH und Co. KG in Littfeld. Mit dem Geld soll im kommenden Jahr in Zusammenarbeit mit der Stadt Kreuztal und der Beratungsstelle „Mädchen in Not“ ein neues Projekt für Flüchtlingskinder finanziert werden. Kinder zwischen vier und sechs Jahren sollen dabei unterstützt werden, die deutsche Sprache zu erlernen. Ein solches Projekt ist nötig, da nur wenige Flüchtlingskinder in Kindertagesstätten oder Kindergärten untergebracht werden können.

SiegerlandKurier, 06. November 2015

 

Spracherwerb fördern

Firma Rink spendet 5000 Euro für Flüchtlingsintegration

nja Littfeld/Kreuztal. Einen Beitrag zur Integration von Flüchtlingen in die Gesellschaft und in das Leben am Fuße des Kindelsbergs möchte die Littfelder Rink GmbH & Co. KG leisten: Und so wird alsbald mit einer Unternehmensspende in Höhe von 5000 Euro ein Projekt initiiert, das Vorschulkindern und deren Müttern spielerisch das Deutsch-Lernen erleichtern wird. Angesiedelt wird es beim Kreuztaler Verein Ifpake, genauer gesagt in dessen Beratungsstelle für Mädchen in Not.

Rink-Geschäftsführer Dr. Michael Bäcker und seine Frau Georgia stellten die Idee gestern gemeinsam mit der Vereinsvorsitzenden Dr. Verena Lüttel und Kreuztals Sozialdezernentin Edelgard Blümel vor. Das Littfelder Unternehmen, so erläuterte Georgia Bäcker, verzichte in diesem Jahr auf Weihnachtsgeschenke für die Geschäftspartner und habe die dafür vorgesehene Summe noch einmal verdoppelt, um das Integrationsprojekt zu ermöglichen. Ifpake investiert die Spende insbesondere in Lehrpersonal sowie in Arbeitsmaterial, so Dr. Lüttel, die sich über das Engagement der Littfelder freute: „Das eröffnet uns Möglichkeiten, die wir sonst nicht gehabt hätten.“ Auf diese wertvolle Weise wird die Beratungsstelle zudem bei Flüchtlingsfamilien bekannt.

Unterrichtet werden könnte, so die derzeitigen Planungen, an zwei Tagen pro Woche für jeweils anderthalb bis zwei Stunden. Der Unterrichtsort steht noch nicht fest. Dezernentin Blümel hegt u. a. die Hoffnung, dass Kirchengemeinden Räume zur Verfügung stellen. Es gebe zahlreiche Flüchtlingskinder im Alter von vier bis sechs Jahren, die noch keine Kita besuchten. Ihnen und ihren Müttern vor der Einschulung die deutsche Spracht näher zu bringen, ist erklärtes Ziel des Projekts.

Die Firma Rink entwickelt seit über 40 Jahren Maschinen für die Getränkeindustrie, die laut ihrer Homepage weltweit von mehr als 1000 Getränkeproduzenten erfolgreich genutzt werden.

Siegener Zeitung, 07. November 2015

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